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SPORTÄRZTEBUND NORDRHEIN
Mitglied der DGSP seit 1948
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6. Medica Medicine + Sports Conference, 13.-14.11.2018

Die diesjährige 6. Medica Medicine + Sports Conference  fand am 13. und 14. November 2018 im Rahmen der mit mehr als 5.000 Ausstellern aus 70 Nationen weltgrößten Medizinmesse MEDICA 2018 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.

Einmal mehr zeigte sich in diesem Jahr, wie rasant die Entwicklungen in der Sportmedizin sind. Im Fokus des Interesses steht dabei in erster Linie das digitale Sammeln oft immenser gesundheitsbezogener Daten, mit deren Hilfe die Betreuung und Versorgung von Menschen in Zusammenhang mit der Sportmedizin verbessert werden soll. Man ahnt bereits, wer solchen Entwicklungen jetzt zumindest nicht offen gegenüber steht, wird sich zukünftig schwer tun, mit all den Neuerungen gerade im Bereich der Digitalisierung Schritt zu halten. Daher ermutigen wir Sie dazu, liebe Mitglieder unseres Sportärztebundes Nordrhein, sich mit den neuen Technologien, Entwicklungen und Ideen in der Sportmedizin zu beschäftigen und diese auch nach kritischer Abwägung zu nutzen mit dem grundlegenden Ziel einer besseren sportmedizinischen Versorgung. Es lohnt sich also „dran zu bleiben“!

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin (DGSP) war vor Ort mit Ihrem Präsidenten Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann, Generalsekretär Prof. Dr. Rüdiger Reer, den Vizepäsidenten Prof. Dr. Wilhelm Bloch und Prof. Dr. Frank Mayer, dem Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Herbert Löllgen und dem Geschäftsstellenleiter Daniel Schmidt. Ebenfalls war unser Landesverband Nordrhein mit seinem Vorsitzenden Priv.-Doz. Dr. Dr. Thorsten Schiffer und einem Stand der Geschäftsstelle vertreten.

Während der zweitägigen Konferenz wurden sämtliche Innovationen, Projekte und Technologien rund um die Themen Sportmedizin und Spitzensport vorgestellt. Corporat20181113 121327 klein 360x640e Fitness gehörte zu den wichtigsten Themen. Im Rahmen der englischsprachigen Konferenz wurden die Vorträge von führenden Wissenschaftlern der DGSP sowie auch der Initiative Ecercise is Medicine, dem IOC, GOTS, DOSB, FIM, WT und der EXOS gehalten. Corporate Fitness gehörte zu den wichtigsten Themen. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung einer neuen Bewegungsanalyse von einzelnen Spielern auf dem Sportplatz, die ohne Sensoren am Körper auskommt und so auch bei realen Spitzensportveranstaltungen zur Analyse von Bewegungsabläufen zum Einsatz kommen kann.

Es gab darüberhinaus Einblicke in den Einsatz von Wearables in den Spitzen-, Breiten- und Gesundheitssport, so unter anderem bei den kenianischen Marathonläufern, und neue Erkenntnisse in der Diagnose und Therapie von Muskel- und Sehnenverletzungen, sowie die Analyse diverser Makro- und Mikronährstoffe über eine Internet-Plattform für Ernährung. Einsatzgebiete sind auch die funktionelle Rehabilitation im Sport.

Moderne Konzepte gehen weit über subventionierte Besuche in Fitness-Studios hinaus. Die Vernetzung von Daten aus präventiven Health- und Fitness-Checks sollen so z.B. gesammelt und um einen Fragebogen ergänzt werden, der das Ess- und Bewegungsverhalten sowie den Stresslevel erhebt. Nach der Auswertung werden gezielt Lebensstilmaßnahmen empfohlen, die dem Einzelnen effektiv weiterhelfen.

Beim Get-Together auf dem Stand der WT Wearable Technologies Show konnten die neusten Wearables und die MEDICA Health & Fitness Street getestet werden.

Es bleibt spannend, wie die diesjährig vorgestellten Projekte weiter umgesetzt werden und in der Praxis Anwendung finden und welche neuen Entwicklungen wir im nächsten Jahr, bei der 7. Medica Medicine + Sports Conference vom 20.-21. November 2019 erwarten können.

Unser Leitbild

 

Tradition verpflichtet – ein kurzer geschichtlicher Überblick.

Deutschland gilt als das Gründerland der organisierten Sportmedizin und blickt auf eine mehr als 100jährige Tradition zurück. 1912 wurde in Oberhof / Thüringen die erste sportärztliche Vereinigung der Neuzeit gegründet. Weitere Meilensteine dieser Entwicklung sind die Herausgabe der ersten sportmedizinischen Zeitung der Welt (1924) und die Mitbegründung des Weltverbandes für Sportmedizin im Jahre 1928 FIMS sowie die Definition für Sportmedizin aus dem Jahr 1977.

Der Sportärztebund Nordrhein (SÄB NR) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und besteht seit 1948. Er ist der größte Landesverband des im Jahre 1950 gegründeten Deutschen Sportärztebundes, der heutigen Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Die DGSP ist ihrerseits eine der größten Organisationen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und hat aktuell rund 8000 Mitglieder.

Entsprechend des Leitbildes der DGSP  sind wir DIE medizinische Gesellschaft für die Themen Gesundheit bei und durch körperliche Aktivität, Bewegung und Sport.

Bewegung ist Leben

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die positiven Aspekte von körperlicher Aktivität und die Reduktion von Inaktivität. Unser Ziel ist es daher, Bewegung und Sport als integralen Bestandteil der Gesundheitsförderung in Prävention, Rehabilitation und Therapie in der Gesellschaft und in den ergebenden Lebensräumen zu etablieren.

Der Mensch im Zentrum

In unserem sportmedizinischen Handeln orientieren wir uns an den Voraussetzungen, Bedürfnissen und Möglichkeit jedes Einzelnen. Wir unterstützen die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit in und durch Bewegung und Sport. Wir wenden uns dabei an Menschen jeden Alters, unabhängig von Gesundheitszustand und Leistungsfähigkeit. Wir sind den ethischen Normen der Medizin und des Sports verpflichtet. Doping ist verboten; es ist gesundheitsgefährdend. Wir lehnen jede Leistungsmanipulation ab und setzen uns für einen dopingfreien Sport ein.

Neben dem Leitbild orientieren wir unser sportärztliches Handeln am Ethikcode der FIMS.

Eine Besonderheit des SÄB NR ist sein besonders weites Angebot im Bereich der Fort- und Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin für Ärztinnen und Ärzte. Bereits 2007 wurde die erste Akademie für sportmedizinische Weiter– und Fortbildung gegründet. Sämtliche Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin können über den SÄB NR absolviert werden. 

 

Sportärztebund Nordrhein e.V.

Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
D - 50933 Köln
Telefon: 0221 - 49 37 85
Fax: 0221 - 49 32 07
Mail: info@sportaerztebund.de